Fakten
| Fläche | über 30.000 km² |
|---|---|
| Lage und Entfernung | Süden Tansanias, rund 230 km ab Dar es Salaam bis zum Mtemere Gate |
| Anreise | Meist rund 45 bis 60 Minuten Flug ab Dar es Salaam, auf dem Landweg rund 7 Stunden |
| Parkgebühr pro Person und Tag | 70 USD (16. Mai bis 14. März), 60 USD (15. März bis 15. Mai); Kinder von 5 bis 15 Jahren 20 USD, unter 5 Jahren frei; zzgl. 18 % MwSt. |
| Beste Monate | Juni bis Oktober |
| Typische Tiere | Elefanten, Büffel, Afrikanische Wildhunde, Flusspferde, Nilkrokodile |
| Unterkünfte | Africa Safari Selous, Selous Impala Camp, Lake Manze Tented Camp, Roho ya Selous, Rufiji River Camp, Selous Kulinda Camp, Selous Wilderness Camp |
Highlights und Tiere
Der Nyerere Nationalpark bedeckt über 30.000 km² und zählt damit zu den größten Nationalparks Afrikas. Das ökologische Herz ist der Rufiji, der sich in ein Netz aus Flussarmen, Kanälen, Seen und Lagunen verzweigt. Dazwischen liegen offene Savannen, Sümpfe und Uferwälder. Diese wasserreiche Landschaft unterscheidet ihn deutlich von den trockeneren Savannenparks im Norden. Du siehst die Region aus zwei Perspektiven: Bei Pirschfahrten fährst du durch weite Ebenen und Flussläufe, bei Bootssafaris an Uferzonen vorbei, die zu Land kaum erreichbar sind. Wegen der Größe und der geringen Besucherzahl bleibt es ruhig, und dein Guide passt die Route flexibel an die Beobachtungen des Tages an.
An Land leben Elefanten in großer Zahl, oft entlang der Flussufer. Büffel ziehen in großen Herden zwischen Grasflächen und Wasserstellen, und Giraffen, Zebras, Gnus sowie Antilopen wie Impalas, Wasserböcke und Elenantilopen sind weit verbreitet. Löwen werden regelmäßig gesichtet, Leoparden halten sich in der dichteren Vegetation entlang der Flüsse, und Hyänen begleiten die Herden. Für die Afrikanischen Wildhunde ist der Park eines der wichtigsten Schutzgebiete in Ostafrika. Im Flusssystem des Rufiji leben große Populationen von Flusspferden und Nilkrokodilen. Mehr als 400 Vogelarten sind nachgewiesen, darunter viele Wasservögel und Greifvögel.
Beste Reisezeit
Die beste Zeit für deinen Besuch ist die Trockenzeit von Juni bis Oktober. Die Wege sind dann gut befahrbar, und viele Tiere ziehen zu den Flüssen und Seen, was die Beobachtung erleichtert. Auch Bootssafaris sind zuverlässig möglich. Von November bis Mai fällt Regen, manche Gebiete sind schwerer zugänglich, und zahlreiche Camps schließen saisonal. Gleichzeitig steht der Park in sattem Grün, und die Tiere verteilen sich weiter. Wenn du in diesen Monaten reisen möchtest, stimme die Etappen früh mit dem Team in Arusha ab. Mehr zu den Jahreszeiten findest du im Ratgeber zur besten Reisezeit für Tansania.
| Monat | Wetter | Tiere |
|---|---|---|
Trockenzeit, gute Wege | ||
Regen, Gebiete schwerer zugänglich |
Gebühren und Regeln
Die Parkgebühr beträgt pro Person und Tag 70 USD vom 16. Mai bis 14. März und 60 USD vom 15. März bis 15. Mai. Kinder von 5 bis 15 Jahren zahlen 20 USD, Kinder unter 5 Jahren sind frei. Auf die Beträge kommen noch 18 % Mehrwertsteuer. Der günstigere Satz fällt in die Regenzeit, in der auch viele Camps schließen. Plane die Gebühr daher zusammen mit deiner Reisezeit, nicht nur mit dem Budget. Walking-Safaris hängen von deiner Unterkunft ab, denn nicht jedes Camp bietet sie an. Sag dem Team in Arusha bei der Anfrage, ob du zu Fuß gehen möchtest. Mehr zu den Kosten findest du im Ratgeber zu den Tansania-Safari-Kosten.
Anreise und Kombination
Der Nyerere Nationalpark liegt im Süden Tansanias, rund 230 km ab Dar es Salaam bis zum Mtemere Gate. Du hast zwei Wege der Anreise: per Inlandsflug zu einer Piste im Park, rund 45 bis 60 Minuten, oder auf dem Landweg, wofür du rund 7 Stunden einplanst. Durch die Nähe zur Küste passt der Park gut zu einem Strandaufenthalt auf Sansibar, den du anhängen kannst. Innerhalb des Südens bieten sich der Mikumi Nationalpark für offene Savannensafaris oder der Ruaha Nationalpark für noch abgelegenere Wildnis an. So verbindet deine Route Flusslandschaften, Savannen und auf Wunsch Strand.



